Verlangt die Gemeinschaftsordnung zur Veräußerung von Wohnungseigentum die Zustimmung „der anderen Wohnungseigentümer", ist die Klage auf Zustimmung stets gegen die Gemeinschaft der …
Eine GdWE klagte auf Kostenvorschuss für Mängelbeseitigung gegen den Bauträger. Das Gericht bestätigte, dass ein vor Inkrafttreten des WEMoG gefasster Vergemeinschaftungsbeschluss fortgilt. Ein …
Ein Umlaufbeschluss nach § 23 Abs. 3 S. 1 WEG erfordert die Zustimmung aller Wohnungseigentümer in Textform. Fehlt diese Allstimmigkeit, liegt kein anfechtbarer Beschluss vor, sondern ein …
Eine negative Einwohnermeldeauskunft allein reicht nicht aus, um die öffentliche Zustellung einer Klage gegen einen zahlungssäumigen Eigentümer zu rechtfertigen. Der BGH stellt klar, dass eine …
Ein Wohnungseigentümer kann seinen Mieter ermächtigen, Einsicht in die Betriebskostenabrechnungsbelege beim WEG-Verwalter zu nehmen. Das Einsichtsrecht nach § 18 Abs. 4 WEG ist kein …
Das LG Frankfurt/Main hat entschieden, dass Balkonkraftwerke auch ohne feste Verankerung eine bauliche Veränderung darstellen, da sie das äußere Erscheinungsbild dauerhaft verändern. Ein Beschluss …
Ein Umlaufbeschluss erfordert grundsätzlich Allstimmigkeit. Soll abweichend davon die einfache Mehrheit genügen, muss dies im Beschluss gemäß § 23 Abs. 3 S. 2 WEG ausdrücklich und hinreichend …
Bei kleineren Aufträgen bis ca. 5.000 EUR können zwei Vergleichsangebote ausreichen. Für einen Grundsatzbeschluss ist vorab nur ein Orientierungsangebot nötig. Verwalter sollten ihre Bemühungen zur …
Der BGH stellt klar, dass Verwalter Abschlagszahlungen für Erhaltungsmaßnahmen nur nach sorgfältiger Prüfung leisten dürfen. Im vorliegenden Fall zahlte ein Ex-Verwalter über 104.500 € ohne …